Ätherische Öle

Ätherische Öle sind flüchtige, fettlösliche, stark riechende pflanzliche Metaboliten. Die Pflanze „speichert“ sie in speziell dafür vorgesehenen Drüsen, Kammern und Kanälen in Blumen, Blättern, Wurzeln, Borke, Früchten und Stielen.

Ätherische Öle

Bei Pflanzen üben die Ether verschiedene Funktionen aus: Sicherstellung der eigenen Reproduktion; Lockstoffe für Insekten; Kommunikationsmittel mit anderen Pflanzen; UV-Schutz; Schutz gegen übermäßigen Wasserverlust durch Verdunstung; Schutz gegen Bakterien, Pilze und Insekten.

Je nach Pflanzentyp, Herkunft und Standort werden sie auf verschiedene Weise gewonnen: Dampfdestillation, Pressen, Lösungsmittelextraktion (Alkohol, Hexan, CO2 usw.) oder mithilfe von Fett (die sogenannte Enfleurage).

Die Hauptbestandteile ätherischer Öle sind Terpene und Terpenoide, Phenole und Phenylderivate.

Ätherische Öle

Details zu den Funktionen ätherischer Öle in Kosmetika

Aroma

Details zu den Funktionen ätherischer Öle in Kosmetika. Aroma

Unser Geruchssinn hat eine direkte Verbindung zum limbischen Gebiet des Gehirns, daher gelangen beim Einatmen ätherischer Öle diese direkt ins Gehirn.

Jedes ätherische Öl hat sein eigenes einzigartiges Aroma und seine eigenen Eigenschaften. Nach dem Einatmen bewegen sich ihre Moleküle um die gesamte Nasenpassage und erreichen den Rezeptor, der sie dann in den limbischen Teil des Gehirns führt. Wie Sie wissen, ist dieser Teil des Gehirns für alle körperlichen, psychischen und emotionalen Reaktionen verantwortlich. Die Fähigkeit ätherischer Öle, das limbische Zentrum zu beeinflussen, macht sie daher zu einem wirksamen Mittel gegen verschiedene Gesundheitsprobleme. Kein Wunder, dass die Aromatherapie so beliebt ist.

Wirkstoff

Ätherische Öle. Wirkstoff

Moleküle ätherischer Öle können die Haut durchdringen, durch den Blutstrom absorbiert werden, sich in die Zellmembranen integrieren, Enzyme und Rezeptoren in den Zellen beeinflussen. Durch ihre Wirkung entsprechen sie der Natur der Pflanze: Einige wirken antibakteriell, andere tragen zur Granulierung der Haut bei, beruhigen sie, stimulieren Stoffwechselprozesse. Ätherische Öle enthalten hochkonzentrierte und äußerst wirksame Substanzen, die zielgerichtet und sinnvoll verwendet werden müssen.

Ätherische Öle für verschiedene Hauttypen und Probleme.

Ätherische Öle für verschiedene Hauttypen und Probleme.

Ätherische Öle gelten als gut verträglich mit einem geringen Reizpotential, jedoch sind einzelne allergische Reaktionen möglich. Daher wird empfohlen, die Haut zuerst auf Reaktion zu testen.

Normale Haut: Rose, Lavendel, Geranie.

Mischhaut und fettige Haut: Zysterose, Myrte, Geranie, Vetiver, Zypresse, Rosmarin.

Unreine Haut, Akne: blaue Kamille, Manuka, Myrrhe, Myrte, Rosenholz, Schafgarbe, Teebaum, Zypresse, Kayaput, Vetiver.

Ätherische Öle

Trockene Haut: Ylang-Ylang, Lavendel.

Reife Haut: Möhrensamen, Rose, Geranie, Rosenholz, Zitronenverbene, Weihrauch.

Problemhaut (atopische Dermatitis, pustulöse Hautläsionen): Immortelle, Manuka, Patchouli, Geranium, Schafgarbe, Vetiver.

Cellulitis, Bindegewebsschwäche, Nayoli, Palmarose, Rosmarin, Sandelholz, Wacholder, Zypresse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.